Das Gongspiel – Ein Ozean der Klänge

 

Leitung: Kurt Adametz

Termine: 11.12.2020  18:30 – 21:00 und 12.12.2020  18:30 – 21:00

Ort:  beatfactory, Neubaugasse 44, 1070 Wien map

Seminarbeitrag: pro bono (kostenlos)
Ein laufender Kurs ist ab 2021 geplant.

Anmeldung: verbindlich bis spätestens 6.12. für einen der Abende, die Anzahl der Teilnehmer*innen ist streng limitiert.

Corona – Info: Die Räume der beatfactory sind mit einem professionellen Lüftungssystem ausgestattet, Händedesinfektionsmittel stehen zur Verfügung, die reduzierte Gruppengröße erlaubt einen großzügigen räumlichen Abstand zueinander, regelmäßige Flächendesinfektion versteht sich von selbst und wir halten uns natürlich an allfällige Verordnungen und Empfehlungen. Unser Präventionskonzept ist behördlich gemeldet. Einem entspannten Seminarabend sollte somit nichts im Wege stehen.  

 

 

Der Gong ist eines der ältesten Ur-Instrumente und seine Geschichte reicht 6000 Jahre zurück. Man sagt über ihn, dass  sich in seinem Klang der Donner der Götter und die unergründlichen Weiten des Ozeans vereinen. Kein anderes Instrument vermag so tief in uns einzudringen, kein anderes Instrument hat ein derart unerschöpfliches und reiches Klangspektrum. Der Klang, den der Gong hervorbringt, ist nicht vorhersehbar und bedient keine Muster. Unser Denken vermag ihn nicht zu begreifen, seine Schwingungen durchströmen und öffnen uns. Gongklänge sind körperlich fühlbar und wirken als Massage der Hörnerven, der Hautoberfläche, des Bewegungsapparates, der Organe und der Zellen. Die Schwingungen stimulieren den gesamten Organismus und können ordnend und strukturierend wirken.

Inhalte:  

  • Gongklang hören, erleben, fühlen 
  • Erlernen der Grundlagen des Gongspiels
  • Klangarbeit mit Gongs verschiedener Größen und Bauweisen
  • Wissenswertes über die Gongherstellung
  • Ensemble-Spiel: „GongClouding“ und „LongSoundDrumming“

Es stehen Gongs aller Größen und Bauarten zum Hören und Anspielen zur Verfügung.  Die kleinsten Gongs haben einen Durchmesser von knapp 20 cm und ein Gewicht von etwa 350 g. Die Durchmesser der größeren Instrumente betragen bis zu 110 cm und sie sind bis zu 25 kg schwer. Die Gongs stammen aus verschiedenen Kulturkreisen und unterscheiden sich in Form, Klang und Material. TamTam Gongs aus China, Buckelgongs aus Bali und Indien, Meditationsgongs aus Tibet und Orchestergongs aus den norddeutschen Edel-Schmieden Paiste, Meinl und Oetken sind anspielbereit. Eine derart umfangreiche Auswahl an hochwertigen Instrumenten stehen äußerst selten für die Gongarbeit zur Verfügung. Zusätzlich zum Spiel mit und am Gong werden harmonikale und musik-theoretische Grundlagen vermittelt. Um die Klangphänomene des Gongs begreifbarer zu machen werden ebenso musikalisch-physikalische Begriffe wie Schwingung, Amplitude, Frequenz, Periodik und die Obertonreihe erklärt. 

 


 

 

Kurt Adametz

ist Musiker und arbeitet als Filmkomponist für TV- und Kino-Dokumentationen aus den Bereichen Natur- und Zeitgeschichte. Nach dem Studium unterrichtete er 25 Jahre Musikerziehung in den Fächern Klavier, Gitarre, Bass, Banjo, Mandoline, Ukulele, Charango, Musiktheorie und Aufführungspraxis. Am Theater arbeitete er als musikalischer Leiter der Nestroy Spiele Schwechat. Er vertonte 120 Dokumentationen für ORF, Servus TV, ZDF, NDR, WDR, BR, BBC, National Geographic, Channel 4,  Canal + und Arte. In der Klangarbeit mit archaischen, obertonreichen Instrumenten wie Klangschalen, Gongs und Monochorden vermittelt er in Einzelsitzungen und Gruppenseminaren den Zugang zur faszinierenden Welt der Ur-Klänge. 

 

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