Modul kole

Dieses Modul steht für ein Zertifikat und ist gleichzeitig Herzstück der Ausbildung. Das Zertifikat wird ausgestellt, sobald die Kriterien zum erfolgreichen Abschluß des beatfactory Levels 4 erfüllt sind. Ob die Fertigkeiten in der beatfactory selbst erworben wurden oder durch die Aneignung von Wissen und Können auf anderem Wege, spielt keine Rolle. Kole ist das Modul, welches den rhythmischen, musikalischen und spieltechnischen Ausbildungsteil repräsentiert.

Dauer: individuell

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nabum - beatfactory stageproject

Dieses Modul steht für den künstlerischen Teil der Ausbildung und kann erst nach Abschluß des Moduls kole besucht werden. Intensive Arrangementarbeit, Bühnenpräsenz, Ensemblespiel und der Blick hinter die Kulisse einer aktiven Showband stehen im Vordergrund.

Dauer: mindestens 2 Semester
Das Semester besteht in der Regel aus:
3 Intensivprobewochenenden und Auftritten je nach Auftragslage

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Seminar mit Drissa Kone

Drissa Kone, der musikalische Mentor der beatfactory, ist über sein Heimatland Mali hinaus einer der meistbeachteten und respektiertesten Djembespieler der Gegenwart. Ca. alle 2 Jahre kommt er für einige Zeit nach Österreich um in der beatfactory zu unterrichten und Konzerte zu geben.

Unverbindliche Empfehlung:
Um die intensive Ausbildung abzurunden raten wir zu einer Studienreise nach Westafrika. Wir organisieren Gruppenreisen nach Mali, helfen aber auch gerne bei individuellen Reisen. Auch können unkompliziert Arrangements mit Drissa Kone in Mali vermittelt werden.

Improvisation I + II

Drumcircles, Improvisationsspiele, Kreativität

Innerhalb des traditionell vorgegeben Rahmens zu improvisieren, ist eine Sache. Frei zu improvisieren ist eine andere, ebenso wichtige. Dieses Modul vermittelt Techniken, die befähigen, selbst unbefangen in eine improvisative Situation einzusteigen, sich in ihr zurecht zu finden, ebenso, eine Schülergruppe zu einem kreativen Umgang mit verschiedenen Percussioninstrumenten zu führen.

Voraussetzung: Beherrschung der grundlegenden Djembetechniken
(z.B. Hand-to-Hand-Technik) + Sounds (Bass, Open, Slap, Tap)

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Tanzbegleitung I + II

Die Djembe ist ohne Tanz nicht denkbar - zumindest in ihrem traditionellen Kontext. Die Aufgabe des Solisten ist es, die Schritte der Tänzerinnen musikalisch zu unterstreichen. Die für einen Rhythmus charakteristischen Pattern haben sich aus dem Zusammenspiel zwischen den Trommlern und den Tänzerinnen entwickelt. Der Schwerpunkt liegt bei diesen beiden Modulen natürlich auf der Begleitung, der eine oder andere Schritt kann aber auch getanzt werden, um den Zusammenhang zwischen Musik und Bewegung besser spüren zu können. 

Inhalte Tanzbegleitung I:
wie folge ich einer Tänzerin musikalisch, wie phrasiere ich ihre Schritte auf der Djembe mit, Umgang mit Echauffements, weitgehend spontane Interaktion zwischen DjembespielerIn und Tänzerin. Mit Ulli Sanou + Gerhard Kero.

Inhalte Tanzbegleitung II:
traditionelle Phrasen zu traditionellen Tänzen. Mit Oumou Mariko + Drissa Kone.

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Das Instrument Djembe

Djembemontage, Instrumentenkunde. Djembekessel, Felle, Ringe, Seile, Werkzeuge und unser know how in Form spezifischer Tricks und Techniken stehen zur Verfügung.

Verschiedene Varianten sind möglich:

  • Montage einer Djembe + Kauf
  • Reparatur der eigenen Djembe
  • Montage einer Djembe ohne Kauf

Dieses Modul wird mitgestaltet von Norbert Eckermann (Eckermanndrums©), der uns einen tiefen Einblick in die Funktionsweise einer Trommel, speziell einer Djembe, gewähren wird. Spezielle Anforderungen an alle Einzelkomponenten werden durchleuchtet.

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Fachspezifische Didaktik

Levelgerechte Vermittlung der Inhalte, spezielle Tricks + rhythmische Spiele, der runde Aufbau einer Unterrichtseinheit bzw. eines fortlaufenden Kurses in struktureller und didaktischer Hinsicht, Gestaltung einer Einheit mit verschiedenen Levels, Aufbau von Teambildungsevents und Notation stehen im Zentrum dieses Moduls.

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Djembespezifische Musikethnologie I + II

Das Großreich Mali im Mittelalter. Was ist ein Griot? Das Epos von Sunjata Keita. Tanzfest, Bühne, Trommelkreis: traditionelle Anlässe und moderne Aneignung. Wie wird man Djembe-Spieler? Das Standard-Repertoire und seine Bedeutung. Die Herkunft der Djembe. Was heißt eigentlich „afrikanische Musik“? Dieses Spezialmodul wirft Schlaglichter auf die großen Zusammenhänge der Djembe-Musik in der Sprache, Geschichte, Gesellschaft und Kultur Westafrikas bis hin zu ihrer heutigen Globalisierung. Beleuchtet wird dabei auch die alltägliche Bedeutung der Djembe im Leben von Menschen in der Republik Mali. Für das Seminar konnten wir Dr. Rainer Polak gewinnen. Er ist ein hochspezialisierter Kollege, seine Dissertation "Festmusik als Arbeit, Trommeln als Beruf" fand im deutschsprachigen Raum viel Beachtung und gilt als Standardwerk.

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Musiktheorie

Rhythmus, Metrum, Trommel-Pattern

Eine fundierte, spezielle Musiklehre der Djembe-Musik wurde bislang noch nicht verfasst. Kompliziert ist die Lage, weil in der angewandten Djembe-Theorie zwei verschiedene Traditionen als Quellen dienen: einmal die klassische Musiktheorie, wie sie hierzulande im Buche steht; zum anderen die Theorie Afrikanischer Musik, wie sie in der Vergleichenden Musikwissenschaft entwickelt wurde. Djembe-Lehrer können von beiden profitieren. Interessanterweise ist in jüngster Zeit eher die (zuvor sehr konservative, eurozentrische) allgemeine Musiktheorie in Bewegung geraten, etwa durch Austausch mit der Musikpsychologie und mit den Vergleichenden Kultur- und Musikwissenschaften. Die Theorie der Westafrikanischen Trommelmusik hat dagegen seit ihrer Blüte in den 1970er Jahren kaum mehr kreative Inpulse erfahren.

Gastdozent: Dr. Rainer Polak

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Gruppenleitung

Die Arbeit mit Gruppen erfordert jenseits der Fachkompetenz eine Reihe sozialer Fähigkeiten. Hier geht es zum Beispiel darum, einer Gruppe Orientierung zugeben, die Erwartungen der TeilnehmerInnen abzustimmen, mit unterschiedlichen Niveaus der TeilnehmerInnen umzugehen, Gruppenprozesse zu erkennen und aktiv zu steuern und auch Konflikte konstruktiv zu lösen. In diesem Modul werden wir in praxisbezogener Arbeit die wesentlichen Grundlagen von Gruppenleiten erarbeiten und deren Umsetzung in die Praxis sicherstellen.

Gastdozent: Alfred Lackner

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Unterrichtspraxis

Alle Studierenden konzipieren und gestalten im Beisein von Ulli Sanou oder Gerhard Kero jeweils 3 Unterrichtseinheiten á 1,5h im Rahmen der beatfactory Semesterkurse in den levels 1 bis 3. Es handelt sich dabei um eine Möglichkeit, sich selbst in einer Unterrichtssituation auszuprobieren und konstruktives Feedback zu bekommen.

Dieses Modul kann erst nach Abschluss aller anderen Module absolviert werden.

Abschlussarbeit

Das Thema soll im weiten Sinne in Zusammenhang mit der Ausbildung und deren Inhalten stehen. Es ist sowohl möglich, ein Dossier zu einem interessanten Thema zu verfassen, spezielle Untersuchungen durchzuführen, Statistiken auszuwerten, als auch ein Musikstück zu komponieren bzw. zu arrangieren. Die Themenwahl erfolgt in Absprache mit den Ausbildungsleitern.

Dieses Modul kann erst nach Abschluss aller anderen Module absolviert werden.

 

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